Bei der modularen SPS wird das Steuerungsmodul in den Schaltschrank montiert, und die benötigten Ein-/Ausgangsmodule werden über einen seitlichen Steckverbinder direkt daneben angereiht, wodurch eine mechanisch integrierte Einheit entsteht. Die Erweiterung erfolgt mit Kuhnke FIO Line EtherCAT Ein-/Ausgangsmodulen; bei Verwendung eines zusätzlichen Erweiterungsmoduls ist auch die Steuerung dezentraler EtherCAT-Geräte möglich.
Die Geräte werden mit CODESYS V3 programmiert und laufen unter RT Linux. Feldseitig stehen EtherCAT-Master-, CANopen-, Modbus- und OPC UA-Schnittstellen zur Verfügung; je nach Modell gibt es auch PROFINET- und EtherCAT-Slave-Optionen.
Dank ihrer Schnittstellen (Industrial Ethernet, RS-232, CAN) und der unterstützten Feldbusse lassen sie sich in bestehende Steuerungskonzepte einbinden. Sie besitzen keinen Bildschirm; wird eine Bedienerschnittstelle benötigt, werden sie in Verbindung mit einem separaten HMI-Panel eingesetzt.
Die beiden Hauptgehäusetypen der Liste unterscheiden sich in der Rechenleistung: Die Familie 116 basiert auf einem i.MX6 SoloX, die Familie 328 auf einem Vier-Kern-ARM-Cortex-A72-Prozessor mit größerem Speicher. Der Lüfter und die Schirmklemme am Ende der Gruppe sind Zubehör, kein Steuerungsgerät.